Welche Schutzfolien sind sinnvoll für Glastüren in Büros und Öffentlichen Bereichen

Welche Schutzfolien für Glastüren in Büros und öffentlichen Bereichen wirklich sinnvoll sind – diese Frage stellt sich, sobald Glasflächen nicht nur schön aussehen, sondern auch sicher und gut erkennbar sein müssen. Gerade im Büro, in öffentlichen Einrichtungen oder im Krankenhaus treffen Transparenz, Design und Alltagstauglichkeit aufeinander. Eine unzureichend gekennzeichnete Glastür, fehlender Durchlaufschutz oder schnell verkratzte Oberflächen der Folie können zum Risiko und Kostenfaktor werden. Umso wichtiger ist es, die verschiedenen Arten von Schutzfolie und ihren konkreten Nutzen nüchtern einzuordnen.

Inhaltsverzeichnis

Mehr Sicherheit an Glastüren – ohne die Architektur zu zerstören

Der Flur ist voll, die Tür geht auf, jemand ist abgelenkt – und schon prallt eine Person nahezu ungebremst gegen eine Glastür. In modernen Büros, Verwaltungen oder Krankenhäusern erlebe ich solche Situationen seit Jahren immer wieder. Glas schafft Transparenz und Licht, birgt aber auch Risiken, wenn es nicht ausreichend gesichert ist.

Genau hier kommen Schutzfolien ins Spiel. Darüber hinaus machen sie bestehende Glasflächen sicherer, ohne dass Sie Türen oder Fenster austauschen müssen. Gleichzeitig lassen sie sich so auswählen, dass Design, Sichtschutz, Durchlaufschutz und gesetzliche Anforderungen sinnvoll zusammenspielen.

Wenn Sie sich fragen, welche Schutzfolien sinnvoll für Glastüren in Büros und öffentlichen Bereichen sind, geht es im Kern um drei Ziele: Verletzungen vermeiden, Orientierung verbessern und den Charakter der Architektur erhalten. Gleichzeitig ist das für Facility Management, Sicherheitsverantwortliche und Betreiber öffentlicher Einrichtungen ein entscheidender Baustein moderner Gebäudesicherheit.

Welche Schutzfolien sind sinnvoll für Glastüren in Büros und Öffentlichen Bereichen – Bild 1

Warum Schutzfolien für Glastüren im Büro unerlässlich sind

In vielen Projekten erlebe ich dasselbe Muster: Glastüren wurden aus gestalterischen Gründen gewählt, aber die Sicherheit kam später ins Bewusstsein. Besonders in Fluren, Eingangsbereichen oder Besprechungszonen werden Türen oft übersehen.

Eine hochwertige Schutzfolie verwandelt eine einfache Verglasung in eine funktionale Sicherheitsebene. Somit hält sie Glassplitter im Bruchfall zusammen und reduziert damit das Verletzungsrisiko deutlich. Gleichzeitig bleibt die Tür nutzbar und weitgehend transparent.

  • Keine aufwendigen Umbauten: Die Schutzfolie wird direkt auf die Glasoberfläche aufgebracht.
  • Kosteneffizient: Bestehende Türen aus Glas können weiter genutzt werden.
  • Nachrüstbar im laufenden Betrieb: Ideal für Büros, Verwaltungen und öffentliche Einrichtungen.
  • Optisch dezent: Die meisten Folien sind nahezu unsichtbar im Alltag.

Gerade dort, wo viele Menschen unterwegs sind – etwa in Behördenfluren, Besprechungszonen oder Wartebereichen – ist ein verlässlicher Splitterschutz ein wichtiger Beitrag zu mehr Sicherheit.

Welche Gefahren Schutzfolien an Glasflächen wirklich vermeiden

Glastüren wirken leicht und elegant, können aber bei Beschädigung zu einer ernsthaften Gefahrenquelle werden (Quelle: De). Aus meiner Erfahrung sind es selten spektakuläre Unfälle, sondern kleine Alltagssituationen, die zu Verletzungen führen.

Mit einer passenden Schutzfolie für Fenster und Türen reduzieren Sie mehrere Risiken gleichzeitig:

  • Splitterschutz: Bei Bruch bleiben die Glasscherben an der Folie haften und verteilen sich nicht im Raum.
  • Durchlaufschutz für Glastüren: Personen erkennen die Glastür besser, vor allem in stark frequentierten Bereichen.
  • Schutz vor Kratzern: Die Oberfläche der Folie nimmt leichte mechanische Belastungen auf, das Glas bleibt länger ansehnlich.
  • Mehr Sicherheit in Fluchtwegen: Glastüren in Rettungswegen werden stabiler und berechenbarer im Bruchfall.

In öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Kitas oder einem Krankenhaus sind diese Effekte besonders wichtig. Dennoch treffen dort Kinder, ältere Menschen und Besucher mit eingeschränkter Mobilität aufeinander. Eine robuste Sicherheitsfolie hilft, Unfälle und Folgeschäden zu vermeiden.

Design, Stil und Funktion in Balance

Architekten und Nutzer wünschen sich transparente, helle Räume. Gleichzeitig fordern Normen wie die DIN 18040 für barrierefreies Bauen eine klare Kennzeichnung von Glasflächen. Beides lässt sich mit der richtigen Folienlösung sehr gut verbinden.

Für die Kennzeichnung und den Durchlaufschutz an Glastüren gibt es verschiedene Arten von Folien. Letztlich reichen diese von dezenten, transparenten Markierungen bis hin zu halbtransparenten Sichtschutzfolien. So können Sie die Gestaltung Ihrer Räume gezielt steuern.

Welche Schutzfolien sind sinnvoll für Glastüren in Büros und Öffentlichen Bereichen – Bild 2

Wichtig ist, dass Design und Funktion gemeinsam gedacht werden:

  • In Büros kann eine matte Folie gleichzeitig Sichtschutz und Durchlaufschutz bieten.
  • In öffentlichen Einrichtungen sorgt eine klare Kennzeichnung für bessere Orientierung.
  • In Kliniken und Praxen lassen sich Hygieneanforderungen und Privatsphäre kombinieren.

So bleibt die Glastür ein Gestaltungselement, erfüllt aber zusätzlich Sicherheits- und Komfortansprüche.

Normen, Kennzeichnung und Durchlaufschutz für Glastüren

Gerade in öffentlichen Einrichtungen spielt die DIN 18040 eine wichtige Rolle. Sie fordert, dass Glasflächen in Verkehrswegen deutlich erkennbar sind. Das betrifft vor allem Türen, Seitenteile und großflächige Verglasungen.

Mit einer passenden Folie erreichen Sie diese Kennzeichnung, ohne die Glastür optisch zu überladen. Zudem lassen sich Flächen so gestalten, dass sie auch für Menschen mit Sehbeeinträchtigung gut wahrnehmbar sind.

  • Kontrastreiche Markierungen: Streifen oder Formen auf Augenhöhe erhöhen den Durchlaufschutz.
  • Flächige Gestaltung: Teilflächige Sichtschutzfolien kombinieren Privatsphäre und Orientierung.
  • Transparente Schutzschicht: Splitterschutzfolien sichern die Glasfläche zusätzlich.

So erfüllen Sie nicht nur formale Anforderungen, sondern schaffen auch ein spürbares Plus an Sicherheit für Mitarbeitende und Besucher.

Überblick: Die verschiedenen Splitterschutzfolien für Glastüren

Wenn Sie entscheiden möchten, welche Schutzfolien sinnvoll für Glastüren in Büros und öffentlichen Bereichen sind, sollten Sie vor allem auf Folienstärke, Einsatzort und Sicherheitsanforderung achten. Daher gibt es verschiedene Ausführungen, die sich in Belastbarkeit und Anwendungsbereich unterscheiden.

Nachfolgend finden Sie eine kompakte Übersicht geprüfter Splitterschutzfolien, die sich in der Praxis bewährt haben:

Übersicht
Folie Vorteile Nachteile Empfohlen für
Splitterschutzfolien Klar 4 mil SR Transparenter, zuverlässiger Schutz – hält bei Glasbruch Splitter zusammen, vermeidet Verletzungen. Schnelle Nachrüstung, bis zu 10 Jahre haltbar. Optimal für Standardanforderungen, bei erhöhtem Risiko besser stärkere Folie wählen. Büros, Flure, Glastüren mit regulärem Besucheraufkommen
Splitterschutzfolien Klar 4 mil EX SR Erhöhter Splitterschutz durch EX-Ausführung, besonders für Glastüren mit mehr Publikumsverkehr. Etwas aufwändiger in der Anbringung, aber verbesserte Widerstandsfähigkeit. Schulen, Betreuungseinrichtungen, Büros im Behördenbereich
Splitterschutzfolien Klar 7 mil SR Noch stärkerer Schutz gegen Splitterflug – empfohlen für besonders frequentierte oder gefährdete Bereiche. Leicht verminderte Transparenz gegenüber Standardfolie bei direktem Gegenlicht. Zugänge, Bereiche mit hohem Durchgangsverkehr, öffentliche Gebäude
Splitterschutzfolien und Sicherheitsfolien Klar 8 mil SR Extra stabile Lösung – kombiniert Splitterschutz mit Basisschutz gegen Einbruch. Ideal für Türen in sensiblen und kritischen Bereichen. Stärkere Folie, daher minimal wahrnehmbar in Optik, sehr robuster Schutz. Kliniken, Behörden, öffentliche Institutionen mit erhöhten Sicherheitsauflagen

Diese Fensterfolien sind transparent ausgeführt und damit besonders geeignet, wenn das ursprüngliche Design der Glastür erhalten bleiben soll. Gleichzeitig bieten sie einen deutlich erhöhten Schutz vor Verletzungen und Beschädigung.

Welche Schutzfolie passt zu welchem Einsatzbereich?

In der Praxis bewährt sich ein einfaches Schema, um die passende Folienlösung zu finden. Entscheidend ist, wie stark eine Glastür beansprucht wird und welche zusätzlichen Anforderungen bestehen.

  • Standard-Büro und Verwaltung: Für normale Flure und Bürotüren reicht meist eine 4 mil Splitterschutzfolie aus.
  • Schulen, Kitas, Betreuung: Hier empfehle ich die 4 mil EX Variante oder stärker, da die Belastung höher ist.
  • Stark frequentierte Zugänge: In Eingangsbereichen und Durchgangszonen bietet eine 7 mil Folie mehr Sicherheitsreserve.
  • Sensible Bereiche im Krankenhaus oder in Behörden: Eine 8 mil Sicherheitsfolie verbindet Splitterschutz mit Basisschutz gegen Einbruch.

Wenn Sie zusätzlich Sichtschutz wünschen, lässt sich der Splitterschutz mit dekorativen oder matten Sichtschutzfolien kombinieren. So entsteht eine Lösung, die sowohl sicher als auch optisch ansprechend ist.

Einfache Nachrüstung – so funktioniert die Montage

Viele Verantwortliche zögern, weil sie Eingriffe in die Gebäudestruktur befürchten. Tatsächlich ist die Montage einer Schutzfolie deutlich unkomplizierter, als oft angenommen wird.

Die Folie wird direkt auf die gereinigte Glasoberfläche aufgebracht. Ein Ausbau der Glastür ist in der Regel nicht notwendig. Damit eignet sich diese Lösung ideal für den laufenden Betrieb in Büros und öffentlichen Gebäuden.

  • Glas gründlich reinigen, Staub und Fettreste entfernen.
  • Folie zuschneiden, Trägerfolie abziehen, mit Montagespray positionieren.
  • Mit Rakel Wasser und Luftblasen ausstreichen.
  • Kanten sauber anarbeiten und Trocknungszeit beachten.

Bei größeren Projekten empfehle ich eine professionelle Montage. Für kleinere Flächen oder einzelne Türen ist eine sorgfältige DIY-Installation mit Anleitung gut machbar. In beiden Fällen erhalten Sie eine langlebige, hochwertige Lösung.

Tipps zur Auswahl und Pflege der richtigen Schutzfolie

Damit Sie langfristig von Ihrer Folienlösung profitieren, sollten Sie neben der Sicherheitsklasse auch Alltagstauglichkeit und Pflegeaufwand berücksichtigen. Eine gute Schutzfolie ist robust, UV-beständig und lässt sich wie normales Glas reinigen.

  • Oberfläche der Folie: Achten Sie auf kratzfeste Oberflächen, besonders bei Türen mit hohem Kontakt.
  • Reinigung: Verwenden Sie weiche Tücher und milde Reiniger, keine scheuernden Mittel.
  • Regelmäßige Kontrolle: Prüfen Sie Kanten und stark beanspruchte Bereiche in festen Intervallen.
  • Dokumentation: Halten Sie Montage und Folientyp fest, um Normen und interne Vorgaben nachweisen zu können.

So bleibt der Schutz dauerhaft erhalten, und Ihre Glastüren sehen auch nach Jahren noch gepflegt aus. Gleichzeitig leisten Sie einen Beitrag zur Nachhaltigkeit, weil bestehende Glasflächen länger genutzt werden können.

FAQ: Häufige Fragen zu Schutzfolien für Glastüren

Warum sind Splitterschutzfolien für Glastüren sinnvoll?

Splitterschutzfolien verhindern, dass bei Glasbruch gefährliche Splitter entstehen. Das Verletzungsrisiko sinkt erheblich, besonders in Bereichen mit Publikumsverkehr oder erhöhtem Glasbruch-Risiko.

Für welche Glastüren sind diese Folien geeignet?

Die Folien eignen sich für Glastüren in Büros, Schulen, Kitas, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen. Überall dort, wo Menschen auf transparente Türen treffen, sorgt eine Schutzfolie für mehr Sicherheit.

Müssen bestehende Glastüren ausgebaut werden?

Nein, der Ausbau ist in der Regel nicht nötig. Die Folie wird von innen auf das Glas aufgebracht und kann im laufenden Betrieb montiert werden.

Wie lange halten Splitterschutzfolien?

Hochwertig produzierte Folien bieten bis zu 10 Jahre geprüften Schutz. Sie sind UV-beständig und widerstehen den üblichen Belastungen im Alltag.

Beeinträchtigen die Folien die Optik?

Die hier vorgestellten Splitterschutzfolien sind transparent und fallen im Alltag kaum auf. Die Glastür bleibt optisch ansprechend und weiterhin lichtdurchlässig.

Wie wird die Montage durchgeführt?

Die Montage erfolgt auf die gereinigte Glasfläche mit Montagespray und Rakel. Für größere Flächen oder sensible Bereiche empfehle ich geschulte Verarbeiter.

Was ist der Unterschied zwischen 4 mil, 7 mil und 8 mil Folien?

Je dicker die Folie, desto höher ist in der Regel der Splitterschutz. 4 mil ist ideal für Standardanwendungen, 7 mil und 8 mil bieten zusätzliche Sicherheitsreserven für stark frequentierte oder besonders sensible Zonen.

Sind die Folien zertifiziert?

Die empfohlenen Produkte sind geprüft und entsprechen gängigen Sicherheitsstandards. Details finden Sie jeweils direkt in der Produktbeschreibung im Shop auf Folienmarkt.de.

Wie bleiben Reinigung und Pflege unkompliziert?

Sie reinigen die folierten Glasflächen wie gewohnt: mit weichem Tuch und geeignetem Reinigungsmittel. Vermeiden Sie nur scharfe Klingen oder scheuernde Schwämme direkt auf der Folienoberfläche.

Fazit: Welche Schutzfolien sind sinnvoll für Glastüren in Büros und öffentlichen Bereichen?

Wenn Sie Glastüren sicherer machen möchten, ohne die Architektur zu verändern, sind Splitterschutzfolien die effizienteste Lösung. Sie erhöhen den Schutz vor Verletzungen, verbessern den Durchlaufschutz und lassen sich mit Sichtschutz oder Design-Elementen kombinieren.

Für Büros und Verwaltungen sind klare 4 mil Folien in vielen Fällen ausreichend. In Schulen, Kitas, öffentlichen Gebäuden und einem Krankenhaus empfehle ich verstärkte Varianten wie 4 mil EX, 7 mil oder 8 mil Sicherheitsfolie. So erreichen Sie mehr Sicherheit, ohne auf transparente Gestaltung zu verzichten.

Wenn Sie konkrete Projekte planen oder eine bestehende Glasfläche nachrüsten möchten, finden Sie geprüfte Schutzfolien und weiterführende Informationen direkt auf Folienmarkt.de. Dort können Sie auch Muster anfordern und die passende Lösung für Ihre Glastüren auswählen.

Interview: Fragen und Antworten – Praktische Tipps und Expertenwissen zu Welche Schutzfolien Sind Sinnvoll für Glastüren in Büros und Öffentlichen Bereichen

Warum sind Splitterschutzfolien für Glastüren sinnvoll?

Wenn Sie mich fragen, welche Schutzfolien sinnvoll für Glastüren in Büros und öffentlichen Bereichen sind, dann steht ganz klar die Splitterschutzfolie an erster Stelle. Bei Glasbruch hält sie die Glasflächen zusammen, dadurch bleiben gefährliche Splitter an der Oberfläche der Folie haften. In öffentlichen Gebäuden, Fluren oder einem stark frequentierten Büro reduziert das das Verletzungsrisiko massiv. Für viele Betreiber ist das die einfachste Lösung, um mit vertretbarem Budget deutlich mehr Sicherheit zu erreichen.

Achtung: Unbeklebte Glastüren wirken harmlos, können aber bei einem Stoß oder Schlag wie ein Messerfeld aus Splittern wirken.

Für welche Glastüren sind diese Folien geeignet?

Solche Schutzfolien eignen sich für nahezu jede Glastür und viele Fenster und Türen in Büros, Verwaltungen und öffentlichen Einrichtungen. Dazu zählen Schulen, Kitas und das Krankenhaus ebenso wie Eingangsbereiche von Behörden. Wichtig ist, dass die Folie zur Glasart und Nutzung passt, daher schauen wir uns immer die konkrete Situation vor Ort an. Gerade bei Fluchttüren und Fluren mit starkem Durchgangsverkehr ist ein verlässlicher Durchlaufschutz für Glastüren unverzichtbar.

Müssen bestehende Glastüren ausgebaut werden?

Nein, der große Vorteil unserer Fensterfolien liegt in der Nachrüstung. Die Montage erfolgt direkt auf der vorhandenen Glasoberfläche, somit bleibt die bestehende Tür im System. Das spart Zeit, Umbaukosten und Schmutz im laufenden Betrieb. Gerade in sensiblen Bereichen wie Kliniken oder Verwaltungen ist dieser minimale Eingriff ein starkes Argument.

Tipp: Planen Sie die Montage möglichst außerhalb der Hauptnutzungszeiten, so können die Flächen nach kurzer Trocknungszeit wieder normal genutzt werden.

Wie lange halten Splitterschutzfolien?

Bei hochwertigen Produkten erreichen wir problemlos bis zu zehn Jahre Einsatzdauer, teilweise auch mehr. Die Schutzfolie für Fenster ist UV-stabilisiert, dadurch vergilbt sie nicht und bleibt lange optisch unauffällig. Entscheidend ist, dass Sie eine hochwertig produzierte Folie wählen und die Montage fachgerecht erfolgt. In stark beanspruchten Bereichen lohnt sich der Blick in die Garantiebedingungen ganz besonders.

Sind die Folien sichtbar oder beeinträchtigen sie die Optik?

Die klassischen Splitterschutzfolien sind nahezu transparent, im Alltag fallen sie kaum auf. Wer zusätzlich Sichtschutz möchte, kann auf dezente Sichtschutzfolien oder Designfolien setzen, die gleichzeitig der Kennzeichnung dienen. Vor allem auf großen Glasflächen entsteht so ein klarer Durchlaufschutz, weil Personen die Tür besser wahrnehmen. Optisch bleibt das Glas dennoch modern und zurückhaltend.

Wie wird die Montage durchgeführt?

Die Montage läuft im Prinzip immer gleich: Glas gründlich reinigen, Folie mit Montageflüssigkeit auflegen, ausrichten und dann mit einer Rakel blasenfrei ausstreichen. Für viele Projekte reicht ein geschulter Hausmeisterdienst, allerdings empfehlen wir bei sicherheitsrelevanten Türen einen Profi. Gerade bei großen Glasflächen spielt sauberes Arbeiten eine zentrale Rolle, damit die Schutzfolie dauerhaft gut haftet.

Was ist der Unterschied zwischen den Folienstärken (4 mil, 7 mil, 8 mil)?

Die Stärke wird in mil angegeben, je dicker die Folie, desto höher der Widerstand gegen Glasbruch und Einwirkungen. Eine 4 mil Folie ist ideal für Standardanforderungen an Glastüren im Büro, während 7 mil häufig in stärker frequentierten öffentlichen Bereichen eingesetzt wird. Die 8 mil Sicherheitsfolie kombiniert Splitterschutz mit einem Basisschutz gegen Einbruchversuche. Welche Variante sinnvoll ist, klären wir immer im Abgleich mit Nutzung, Gefährdung und falls nötig Versicherungsauflagen.

Achtung: Dickere Folien bedeuten nicht automatisch Einbruchschutz nach Norm – hier sind zusätzliche Prüfungen und Zertifizierungen entscheidend.

Gibt es eine Gewährleistung auf die Splitterschutzfolien?

Ja, auf unsere geprüften Folien geben wir in der Regel bis zu zehn Jahre Garantie gegen Vergilben, Abblättern und Ablösen. Die Voraussetzung ist eine sachgerechte Montage und übliche Beanspruchung im Alltag. Für Betreiber von öffentlichen Gebäuden oder großen Bürokomplexen ist diese Planungssicherheit enorm wichtig, weil die Investition damit klar kalkulierbar wird.

Sind Splitterschutzfolien zertifiziert?

Seriöse Produkte sind nach anerkannten Normen geprüft, zum Beispiel im Kontext der DIN 18040 für Barrierefreiheit, wo es auch um gut erkennbare Glastüren und sichere Glasflächen geht. Zudem existieren Prüfungen zu Splitterbindung und Stoßsicherheit, die wir unseren Kunden transparent offenlegen. Wer größere Projekte plant, sollte gezielt nach diesen Unterlagen fragen, da sie oft Bestandteil von Ausschreibungen sind.

Wie bleibt die Reinigung der Glastüren unkompliziert?

Mit aufgebrachter Schutzfolie reinigen Sie die Flächen wie gewohnt, allerdings sollten Sie scheuernde Mittel und harte Klingen vermeiden. Ein weiches Tuch und ein milder Glasreiniger reichen komplett aus, damit die Oberfläche der Folie langfristig klar bleibt. So bleiben auch stark beanspruchte Türen in Schulen, Büros oder einem Krankenhaus optisch ansprechend und funktional.

Wer sich noch unsicher ist, welche Konfiguration zur eigenen Situation passt, kann Muster direkt am eigenen Glas testen und unterschiedliche Folienstärken vergleichen.

Interview-Fazit: Praxisgerechte Schutzfolien für sichere Glastüren im Büro und in öffentlichen Bereichen

Unter dem Strich bieten moderne Splitterschutzfolien eine äußerst effiziente Antwort auf die Frage, welche Schutzfolien sinnvoll für Glastüren in Büros und öffentlichen Bereichen sind. Sie erhöhen die Sicherheit an Glastüren in Büros und öffentlichen Räumen einfach, effektiv und kostengünstig, ohne dass Scheiben ausgetauscht werden müssen. Im Bruchfall halten sie die Splitter zuverlässig zusammen, schützen vor Verletzungen und erfüllen – bei guten Produkten – aktuelle Normen und Prüfstandards. Betreiber von Büros, Schulen oder Krankenhäusern erreichen so mit überschaubarem Budget deutlich mehr Sicherheit und gleichzeitig eine saubere, zeitgemäße Glasoptik.

Quellen – Schutzfolien für Glastüren in Büros und öffentlichen Bereichen: Sicherheit und Barrierefreiheit

Die folgenden seriösen Institute und Fachorganisationen belegen die Notwendigkeit von Schutzfolien für Glastüren in Büros und öffentlichen Bereichen:

1. DGUV Information 208-014 – Glastüren, Glaswände

Status: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) – Spitzenverband

Website: https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/794

Relevanz: Offizielle Unfallversicherungs-Richtlinien für Sicherheit an Glastüren

Aussagen:

  • Kennzeichnungspflicht: Ganzglaswände in Arbeitsräumen oder im Bereich von Verkehrswegen müssen deutlich gekennzeichnet sein.
  • Splitterschutz: Glastüren müssen entweder aus bruchsicherem Werkstoff ausgeführt oder mit Schutzfolien versehen sein.
  • Verletzungsprävention: Schutzfolien halten Glassplitter im Bruchfall zusammen und reduzieren das Verletzungsrisiko deutlich.
  • Durchlaufschutz: Markierungen auf Glastüren erhöhen den Durchlaufschutz und verbessern die Erkennbarkeit.

2. BAuA – ASR A1.7 „Türen und Tore“

Status: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) – Deutschland

Website: https://www.baua.de/DE/Angebote/Regelwerk/ASR/pdf/ASR-A1-7.pdf

Relevanz: Offizielle Arbeitsstättenrichtlinie für Sicherheit an Türen und Toren

Aussagen:

  • Bruchsicherheit: Werkstoffe für durchsichtige Flächen gelten als bruchsicher, wenn sie die baurechtlichen Bestimmungen für Sicherheitsglas erfüllen oder mit Schutzfolien versehen sind.
  • Kennzeichnung: Glastüren müssen deutlich erkennbar sein, um Verletzungen durch Dagegenlaufen zu vermeiden.
  • Schutzfolien als Lösung: Schutzfolien sind eine wirksame Nachrüstungslösung für bestehende Glastüren.
  • Norm-Konformität: Die Anforderungen sind in DIN EN 12600 festgelegt.

3. IFT Rosenheim – Visuelle Barrierefreiheit an Türen

Status: ift Rosenheim – Führendes unabhängiges Prüfinstitut für Fenster, Türen und Fassaden

Website: https://www.ift-rosenheim.de/visuelle-barrierefreiheit-an-tueren

Relevanz: Wissenschaftliche Expertise zur Barrierefreiheit und Sicherheit an Glastüren

Aussagen:

  • Sicherheitsrisiko: Nicht gekennzeichnete Glastüren stellen in Hinblick auf ein mögliches „Dagegenlaufen“ nicht nur für Personen mit eingeschränktem Sehvermögen eine Gefahrenstelle dar.
  • Sicherheitsmarkierungen: Sicherheitsmarkierungen müssen über die gesamte Glasbreite reichen, visuell stark kontrastierend sein und in Höhen von 40-70 cm und 120-160 cm angeordnet werden.
  • DIN 18040 Anforderungen: Die DIN 18040 fordert, dass Glasflächen in Verkehrswegen deutlich erkennbar sind – dies kann durch Schutzfolien erreicht werden.
  • Barrierefreiheit: Schutzfolien mit Wechselkontrast ermöglichen Orientierung für sehbehinderte Menschen und verbessern die Sicherheit für alle.

Zusammenfassung – Schutzfolien sind für Glastüren unverzichtbar

Die Notwendigkeit von Schutzfolien für Glastüren in Büros und öffentlichen Bereichen wird durch drei seriöse Quellen bestätigt: Die DGUV Information 208-014 dokumentiert, dass Glastüren deutlich gekennzeichnet sein müssen und dass Schutzfolien eine wirksame Lösung sind. Die BAuA ASR A1.7 bestätigt, dass Werkstoffe mit Schutzfolien als bruchsicher gelten und dass Schutzfolien eine Nachrüstungslösung für bestehende Türen sind. Das ift Rosenheim belegt wissenschaftlich, dass nicht gekennzeichnete Glastüren ein Sicherheitsrisiko darstellen und dass Schutzfolien mit Wechselkontrast Barrierefreiheit und Sicherheit verbessern. Alle drei Quellen bestätigen, dass Schutzfolien für Glastüren nicht optional, sondern notwendig sind, um Verletzungen zu vermeiden, Barrierefreiheit zu erreichen und gesetzliche Anforderungen zu erfüllen.